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Weinland Chile und Argentinien

Es sind unumstritten die beiden bekanntesten und wichtigsten Weinbauländer Südamerikas. Ihre Geschichte beginnt bereits vor über 300 Jahren als spanische Eroberer mit der Kolonialisierung Südamerikas begannen. Jede neue Mission legte sofort einen eigenen Weinberg an, man benötigte Messwein. Die heutige Rebfläche von Chile beträgt ca. 120.000 ha in Argentinien ist die Rebfläche mit ca. 220.000 ha fast doppelt so groß.

In beiden Ländern sind die klimatischen Bedingungen stark durch das Küstengebirge geprägt. Durch die Anden entstehen thermische Winde, die hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zur Folge haben, so haben die Trauben eine längere Reifeperiode und stärkeren Terroirausdruck. Die Böden sind sehr karg und aufgrund der sehr seltenen Niederschläge extrem trocken. Einige Winzer gleichen dies aus, indem sie den Wasserzufluss aus den Anden nutzen und in ihre Weinberge umleiten. Ein großer Vorteil, den die Trockenheit mit sich bringt: nur wenig Pflanzenschutzmittel werden benötigt, was sich wiederum positiv auf die Qualität der Weine auswirkt.

Aufgrund der geographischen Abgeschiedenheit Chiles durch das hohe Gebirge, den pazifischen Ozean und der Atacama-Wüste wurde das Eindringen der Reblaus verhindert. So sind immer noch große Flächen mit wurzelechten Reben vorhanden.

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